Dania-Cup 2011 vom
10. - 16. Juli 2011


 

Nach dem Jutlandia-Cup 2009 auf der Halbinsel Jütland und dem Fiona-Cup 2010 auf der Insel Fünen war dies unsere dritte Cupteilnahme, und jedes Jahr sollte es für uns der Jahreshöhepunkt werden. Dies liegt einmal daran, dass diese Cups in landschaftlich schöner Lage auf tollen Sportplätzen ausgetragen werden, die internationale Beteiligung zu hochkarätigen Wettkämpfen und die Superorganisation zu einem sehr entspannten Wettkampfverlauf führt - also auch Urlaubsfeeling aufkommt. Zudem stellen die internationalen Richter sehr anspruchsvolle und reizvolle Parcours, die  tolle Herausforderungen mit sich brachten. In drei parallel gestellten Parcours wird an jedem Tag zeitgleich von 8 - 17 Uhr  gelaufen, was in diesem Jahr zu über 1200 Läufen pro Tag führte - eine grandiose Leistung.

Ich hatte mich für drei Starts am Tag entscheiden, jeweils den A-Lauf und den Jumping sowie den Open (abwechselnd A-Lauf und Jumping) , über den man sich für das Finale am letzten Tag qualifizieren konnte. Aus zwei A-open und einem Jumping-open mussten die Platzierungen addiert werden, und die 25 Teams mit den niedrigsten Punktzahlen waren fürs Finale gefunden - allerdings bei über 250 (!) Teams in der Large-Konkurrenz.

Die ersten beiden Tage liefen dann auch nur so lala, da der erste A-Open Dis war (nur 51 Teams kamen von den 250 überhaupt durch) und auch in den anderen Läufen jeweils ein Fehler zu verzeichnen war. Am 3. Tag sprang dann immerhin ein 17. Platz im A-open heraus, die beiden anderen Läufe waren aber wieder Dis. Da kam der Ruhetag am Mittwoch doch genau richtig.

Leider war es dann auch erst mal mit dem schönen Wetter vorbei, denn Donnertag und Freitag mussten wir häufig im Regen bei kühlen Temperaturen laufen. Erstaunlicherweise kamen wir aber gut damit zurecht und belegten im fehlerfreien J-open ebenfalls einen guten 18. Platz. Auch der A-Lauf und der Jumping waren fehlerfrei und brachten einen 6. und einen 9. Platz ein, bei über 110 Hunden in der Konkurrenz.

Nun musste also am Freitag der A-open  über eine mögliche Finalteilnahme entscheiden. Leider ging eine Kontaktzone beim Steg flöten und somit kamen wir nur auf den 55. Platz, aber die Gesamtpunktzahl von 90 reichte zum insgesamt 21. Rang und war damit die Finalteilnahme - super, was haben wir uns gefreut.

Das Finale am Samstagnachmittag (vormittags waren noch weitere Läufe) konnte stimmungsvoller nicht sein. Dicht an dicht standen die Campingstühle um den mittleren Parcours in 3er bis 4er Reihen, der Regen hatte sich vollkommen verzogen und die Sonne lachte vom strahlend blauen Himmel.  Und dann wurde rückwärts gestartet, die schwächeren Teilnehmer also zuerst. Lief jemand ein Dis, wurde er mit aufmunterndem rhythmischen Klatschen ins Ziel gebracht. Wir mussten als 7. Team an den Start und in den von Ralf Graber (CH) sehr anspruchsvoll gestellten Parcours.  Da kam uns nun zugute, dass Amigo nicht der schnellste ist, allerdings sehr eng zu führen ist und an dem Tag auch sehr flott unterwegs war. Jedenfalls kamen wir nach einem sehr kontrollierten Lauf fehlerfrei durch (5,3 (!) Sekunden hinter dem Sieger) und erreichten überraschenderweise damit sogar den 8. Platz im Finale! Damit hätten wir zu Beginn der Woche nicht gerechnet.